Verein gegen die Diskriminierung von Hund und Halter e.V.

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Einige Vorfälle die kaum eine Zeitung interessierten !
(kurz vor und nach dem 20.02.2001)

An all diesen Vorfällen waren
keine sogenannten "Kampfhunde" beteiligt!
Hat die Bild-Zeitung deshalb nicht darüber berichtet ?


Schäferhund fiel ältere Frau an
Arnstein. Am Montag führte eine 61-jährige Frau gegen 15.45 Uhr am Arnsteiner Badesee einen Dackel spazieren, als ihr ein elfjähriges Kind mit einem Schäferhund entgegenkam. Nachdem die Spaziergängerin den Dackel auf den Arm genommen hatte, sprang der Schäferhund sie an und biss sie in den linken Oberarm. Auch der Dackel wurde gebissen. Die Frau und der Dackel mussten sich in ärztliche Behandlung begeben. Nach Angaben der 61-Jährigen war der Schäferhund nicht angeleint. Gegen den Hundebesitzer wurde Anzeige erstattet. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit der Polizei Karlstadt, 09353/97410, in Verbindung zu setzen.

Main Echo online, 22.02.01



Dobermann biss Kind ins Gesicht: Sechsjährige schwer verletzt
Aichtal, Kreis Esslingen (stn) - Schwer verletzt wurde ein sechsjähriges Mädchen am Samstagnachmittag von einem Dobermann. Der Hund biss das Kind, als es ihn streicheln wollte, mitten ins Gesicht.

Das kleine Mädchen hatte gegen 14.50 Uhr zusammen mit mehreren anderen Kindern im Hauseingang eines Mehrfamilienhauses in der Stuttgarter Straße in Aichtal-Aich gespielt. Im Treppenhaus befand sich auch der unbeaufsichtigte Dobermann eines 31-jährigen Hausbewohners. Laut Polizeiangaben dürfte er den Kindern vermutlich bekannt gewesen sein. So hatte die Sechsjährige auch keine Scheu und wollte den Hund streicheln. Doch plötzlich schnappte das Tier zu und biss das Kind so stark ins Gesicht, dass es im Krankenhaus operiert werden musste. Der Hund, der bisher nicht negativ aufgefallen ist, muss sich einer Wesensprüfung unterziehen und wird eventuell eingeschläfert.

Artikel aus den Stuttgarter Nachrichten
vom 19.02.2001



Vierjähriger von Hund angefallen
MICHELAU. Am Dienstagvormittag, kurz vor 8 Uhr, ging eine junge Mutter mit ihrem vier Jahre alten Sohn auf der Schneyer Straße auf der linken Fahrbahnseite ortseinwärts. Plötzlich sprang ein Schäferhund aus einer Grundstücksausfahrt und ging auf den Jungen los, der deshalb zu Boden fiel und sich leicht verletzte. Der Mutter gelang es schließlich, mit einem Regenschirm den Hund abzuhalten und zu verjagen. Gegen die Hundehalterin wird ermittelt.

Fränkischer tag - online, 15.02.01



Rottweiler beißen Dackel im Stadtgarten fast zu Tode
(nick) Zwei Rottweiler sind gestern im Stadtgarten über einen Zwerg-Rauhhaardackel hergefallen und haben ihm schwerste Verletzungen zugefügt. Im Gegensatz zu dem Dackel, der ordnungsgemäß angeleint war, hatte der Besitzer der Rottweiler seine Tiere frei und ohne Maulkorb laufen lassen. Den herbeigerufenen Polizeibeamten präsentierte der Halter der Rottweiler eine Ausnahmegenehmigung des Bochumer Ordungsamtes, die seine Tiere von der in der Landeshundeverordnung festgelegten Maulkorb- und Anleinpflicht befreit, weil diese im so genannten Wesenstest ihre Gutmütigkeit unter Beweis gestellt hätten. Allerdings - darauf legt man im Rathaus Wert - haben nicht die Amtsveterinäre die Rottweiler geprüft, sondern der "Polizei- und Schutzhundeverein Bochum Stiepel." "Mit diesem Verein haben wir nichts zu tun" - darauf legt Polizeisprecherin Ingrid Laun-Keller Wert. Stadtsprecherin Tanja Wißing: "Rottweiler werden in der Anlage 2 der Landeshundeverordnung genannt. Sie können im Gegensatz zu den Anlage 1-Tieren auch in durchs Land NRW autorisierten Vereinen eine "Verbandsprüfung" ablegen. Die Stadtverwaltung wird den Fall prüfen und gegebenenfalls Maßnahmen gegen Hunde und Halter ergreifen." Die Polizeibeamten nahmen eine Anzeige gegen den 45-jährigen Wattenscheider auf, weil seine Rottweiler unabhängig von allen Bescheinigungen in städtischen Grünanlagen und bebauten Gebieten grundsätzlich angeleint werden müssen.

WAZ.de, 13.02.01


Hund und Herrchen griffen Polizisten an

Eine 78-jährige Frau ist am Samstag in Stuttgart gegen 15.45 Uhr in der Stadtbahnlinie U1 kurz vor dem Bahnhof Vaihingen von einem Schäferhundmischling in den Arm gebissen worden. Die Frau erlitt eine tiefe Bisswunde. Die betagte Frau musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Stadtbahnführer hatte den Vorfall bemerkt, verständigte die Polizei und hielt den Besitzer des Hundes, einen 16-jährigen Wohnsitzlosen, fest. Als der junge Mann kontrolliert werden sollte, beleidigte und bedrohte er die Polizeibeamten, hetzte seinen Hund los und griff selbst einen Polizisten mit Faust- und Fußtritten an.

Dem Polizisten gelang es zwar den Hund abzuwehren, doch der 16-Jährige fügte ihm schwere Augenverletzungen zu. Der Hundehalter wurde festgenommen, inzwischen sitzt er in Untersuchungshaft.

Hundejo, 13.02.01



Frau nach Hundeattacke an den Folgen gestorben
Eine 82-jährige Frau aus Geisleden (Eichsfeld) ist an den Folgen eines Sturzes gestorben, den sie am 16. Januar nach einer Hundeattacke erlitten hatte. Die Frau sei in den Ort gegangen, um Blumen zu kaufen, als sie von einem freilaufenden "wolfsähnlichen Hund" angefallen und ins Bein gebissen worden sei, sagte Bürgermeister Albert Keppler (CDU) gestern. Sie sei dabei gestürzt und habe sich Brüche am Arm und im Beckenbereich zugezogen und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden, wo sie vergangene Woche starb. Eine Obduktion habe keinen direkten Zusammenhang zwischen Hundebiss und Tod ergeben.

"Hier laufen noch viele Hunde frei herum, obwohl es die Satzung verbietet", sagte Keppler. Nach Veröffentlichung im Amtsblatt werde künftig "mit Bußgeldern durchgegriffen", so kündigte der Bürgermeister gestern an.

In Elxleben im Kreis Sömmerda hatte vor einer Woche ein Rottweiler einen Skifahrer mit einem Kind angefallen. Jetzt wurde bekannt, dass dem Besitzer nach einem Wesenstest des Tieres Auflagen erteilt worden waren, die er aber offenbar nicht einhielt. Der Hund durfte danach nur an der Leine ausgeführt werden.

Hundejo, 13.02.01 / Thüringer Allgemeine, 13.02.01


Rottweiler biss Jungen in die Wade
FLATOW. Ein zehnjähriger Junge ist am Sonntag von einem Rottweiler in Flatow (Oberhavel) in die Wade gebissen worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, spielte der Junge mit weiteren Kindern vor seinem Wohnhaus in der Gartenstraße. Aus noch ungeklärter Ursache gelang es einem Rottweiler, aus seinem Zwinger zu entkommen. Der Rottweiler verletzte den Jungen so schwer, dass er in ein Krankenhaus musste. (ddp)

Berlin - online, 13.02.01


Mehrere Kinder von Hunden gebissen

Solingen:
Von einem Rottweiler wurde am Samstagvormittag ein neun Jahre altes Mädchen in einem Haus in Solingen gebissen. Das Kind hatte zusammen mit zwei Freundinnen gespielt. Als eine von den Freundinnen zur Toilette musste, begleitete sie diese nach Hause. Ersten Ermittlungen zufolge lief der Hund, der sich zu diesem Zeitpunkt alleine in der Wohnung befand, beim Öffnen der Tür ins Treppenhaus und verletzte die dort wartende Neunjährige am rechten Arm und am Gesäß. Mit Hilfe eines Nachbarn konnte der Hund zurück in die Wohnung gebracht werden. Das Mädchen musste zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Der Amtstierarzt wurde eingeschaltet.

Olten/CH:
Ein Schüler ist am Sonntagnachmittag in Olten von einem Hund gebissen worden und musste sich in Spitalpflege begeben. Der 15-Jährige hatte mit seinem Mofa an der Aare eine Frau mit deren Hund gekreuzt. Nachdem er an den beiden vorbeigefahren war, hielt ihn ein weiterer Passant an. Da machte der Hund laut Polizei plötzlich rechtsumkehrt und fiel den Jugendlichen an. Dieser fuhr, ohne die Frau nach dem Namen zu fragen, nach Hause, musste sich später aber in Spitalpflege begeben. Die Polizei sucht nun die Hundehalterin.
Nied: Kein Kampfhund, ein Schäferhund ist es gewesen: Der Vierbeiner hat am Samstagnachmittag auf dem Spielplatz an der Mumm-von-Schwarzenstein-Straße (Nied-Ost) zwei Kinder gebissen. Gegen 17.20 Uhr meldete sich der Vater eines zehn Jahre alten Jungen beim 17. Revier in Höchst. Laut Polizei geschah folgendes: Der Junge spielte mit Freunden Fußball. Unvermittelt tauchte der Schäferhund auf. Das Tier biss zuerst in den Ball und dann zwei Mal in die Waden des Buben. Der Junge erlitt kleinere Bisswunden, die im Höchster Krankenhaus ambulant behandelt wurden.

Die Mutter einer Siebenjährigen meldete sich gegen 19.45 Uhr telefonisch beim Revier. Die Frau teilte mit, dass ihre Tochter gegen 16 Uhr von einem Schäferhund in die linke Gesäßhälfte gebissen worden sei. Das Mädchen erlitt zwei etwa zwei bis drei Zentimer lange Hämatome, die ärztlich behandelt wurden. Die Polizei ermittelte die Hundehalterin. Es handele sich um eine Niederin, eine schwerbehinderten Rollstuhlfahrerin, die die Vorfälle zugegeben habe. Nach eigenen Angaben nahm die Polizei der Frau ihren Hund weg und gab ihn in die Obhut eines Tierheims. Dort soll der Vierbeiner bleiben bis die zuständigen Behörden alles Weitere geklärt haben.

Hundejo, 12.02.01


Hundehalter von eigenen Tieren zerfressen
Schwerin - Den Kopf vom Rumpf gebissen. Einen von seinen eigenen Tieren zerfressenen toten Hundehalter hat die Polizei in einer Schweriner Altstadtwohnung gefunden. Dem 50-Jährigen war von seinen zwei Schäferhundmischlingen der Kopf vom Rumpf gebissen worden und er wies Fraßspuren am ganzen Körper auf, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Nachbarn hatten wegen ständigen Hundegebells in der Wohnung die Polizei benachrichtigt, die sich dann gewaltsam Eingang verschafft hatte. Ob die Hunde den Mann töteten oder diesen erst nach seinem Tod zerfraßen, war zunächst unklar. Ein rechtsmedizisches Gutachten soll Aufschluss darüber geben.
apa/san
Kurier online, 10.02.2001 14 : 46 Uhr




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